Auf dass Niemand dem Vergessen anheimfällt

HGV nimmt sich den Vermissten des Zweiten Weltkriegs an

Über 80 Jahre sind seit Ende des 2. Weltkrieges vergangen. Die vielen Millionen Opfer sind nicht nur eine Zahl, sie hatten Familie, Angehörige, Kinder und Eltern und sie wurden betrauert und vermisst.

Während es in vielen Gemeinden, Organisationen, Vereinen und Gesellschaften schon bald nach Ende des Krieges Dokumentationen und Erinnerungstafeln zum Gedächtnis an die Gefallenen gibt, ist es ungleich schwerer, auch das öffentliche Gedenken an die Vermissten aufrecht zu halten.

Der Heimat- und Geschichtsverein (HGV) Münster hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Dokumentation zu dieser Personengruppe in Münster zu erstellen, um sie der Vergessenheit zu entreißen.

Leider gibt es keine umfassenden Daten in den entsprechenden Archiven. Sowohl das Gemeindearchiv als auch das Pfarrarchiv sind in diesem Fall nicht aussagekräftig. Erinnerungstexte auf alten Grabsteinen konnten bei Gängen über den Friedhof herangezogen werden.

„Deshalb bitten wir nun unsere Bürger um Mithilfe. Wenn Sie in Ihrer Familie Kenntnis haben, dass einer Ihrer Vorfahren im Krieg vermisst wurde, teilen Sie das dem HGV mit“, bittet der HGV-Vorstand die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise können an folgenden E-Mail-Adressen: aumelster@t-online.de oder Wa.Kurth@t-online.de gesendet werden.